WAVE Link Software & Stream Deck Integration
Ein cooles Feature, dass man mit dem Erwerb eines Elgato WAVE:3 Mikrofons erhält, ist sicherlich auch die umfangreiche WAVE Link Software.
Das Windows-Programm oder besser gesagt die "Audio Engine", bietet zwei Kanäle für Audio-Eingänge (bis zu 9). Diese können dann wahlweise in der Lautstärke für sich selbst und für die Streaming-Software bzw. für das Publikum geregelt werden. Somit hat man die Möglichkeit, alle Sounds zentral an einer Stelle zu steuern. WAVE Link ist mit OBS (Open Broadcaster) vollständig kompatibel.
Über die Windows Sound-Einstellungen können die Programm-, Game- und Systemsounds in den einzelnen Audio-Eingängen der Engine zugeordnet werden. Mit einem Klick am unteren Rand kann man zwischen den beiden Kanälen wechseln, um den Sound besser für das Publikum abstimmen zu können. Meistens steht die eigene Stimme mehr im Vordergrund als die Hintergrundmusik oder der Spielsound. Das Ausgabeziel kann auch entsprechend gewählt werden. Ein Klick auf den Audio-Eingang des Mikrofons zeigt zwei weitere Einstellungen: Hier kann der LowCut-Filter sowie der sogenannte "ClipGuard" aktiviert oder deaktiviert werden. Beide sorgen dafür, dass die Maximal-Frequenzen, die unter Umständen störend sein können (viebrierende Bässe oder hohe Töne), abgeschwächt oder ganz rausgefiltert werden. Außerdem können auch hier die drei Einstellungen, die direkt am Mikrofon vorgenommen werden können, ebenfalls reguliert werden.
Für jeden Audio-Eingang sieht man den Pegel ausschlagen und hat auch so eine optische Übersicht. Maximal sechs Inputs können auf einmal eingesehen werden, für die restlichen drei muss nach rechts gescrollt werden. Das Fenster lässt sich leider nicht in der Größe verändern. Dennoch wirkt die Software sehr ausgereift, laut Herstellerangaben soll diese auch nur einen Prozent der Prozessor-Leistung beanspruchen.