Kühlermontage
Bei der Montage des Kühlers kommt die selbe Multi-Backplate zum Einsatz wie beim Cooler Master Hyper 212 Black Edition. Das war es aber schon fast mit den Gemeinsamkeiten. Es kommen zwar auch die selben Clips und Gewindestifte zum Einsatz, aber auf der Vorderseite werden andere Muttern zur Fixierung benötigt. Denn es kommen auch andere Brücken zum Einsatz, welche auf dem Board und nicht am Kühler montiert werden. Insgesamt ist es um die Kompatibilität nicht schlecht bestellt. Auf folgenden Sockeln lässt sich der Cooler Master MasterAir MA620M betrieben:
- Intel: LGA2066, LGA2011-v3, LGA2011, LGA1151, LGA1150, LGA1155, LGA1156, LGA1366,
- AMD: AM4, AM3+, AM3, AM2+, AM2, FM2+, FM2, FM1
Für Nutzer des AMD Sockel TR4 bleibt der Cooler Master Wraithripper.
Montage auf Sockel AM4
Nicht wundern, auf dem ersten Bild fehlen die Brücken. Gebraucht werden die abgewinkelten. Die Vorbereitung der Backplatze erfolgt wie üblich bei Cooler Master. Die Stifte werden an der passenden Stelle eingelegt und mit den Kunststoff-Clips gesichert. Beim Sockel AM4 braucht es die äußere der beiden AMD Positionen. Am Board muss man die origianle Backplate entfernen, bevor es weiter gehen kann. Beim Auflegen der Cooler Master-Backplate stellt man mal wieder fest, dass die Bolzen deutlich kleiner als die Löcher sind. Man muss also etwas nach Auge ausrichten. Zur Fixierung braucht es dann die längeren Stehbolzen/Muttern. Die Brücken werden anschließend aufgelegt und mit den kleinen Muttern in Stellung gehalten. Danach kann man schon den Kühler auf die CPU stellen und die beiden Schrauben im Deckel des Kühlers anziehen. Platz gibt es auf dem MSI MPG X570 Gaming Edge WIFI in alle Richtungen ausreichend. Zum ersten PCIe-Slot könnte es aber knapp zur Sache gehen, wenn man eine Grafikkarte mit Backplate einsetzt. Wie man auch sehen kann, kann selbst der hohe Corsair Dominator Platinum RGB verwendet werden.
Montage auf Sockel 2066
Beim Sockel 2066 geht die Montage insgesamt am schnellsten von Statten. Hier braucht es nur die speziellen Gewindestifte, welche man direkt in den Sockel schraubt. Danach kann man schon die Intel Brücken (gerade) auflegen und mit den Muttern fixieren. Der letzte Schritt ist dann schon das Auflegen und anschrauben des Kühlers. Auch beim MSI Creator X299 ist der Platz zum ersten Slot sehr knapp bemessen und das auch schon ohne Backplate auf der Grafikkarte. Beim RAM gibt es hingegen keine Probleme, sodass man auch eine Vollbestückung in allen acht DIMM-Slots fahren könnte.
Montage auf Sockel 115X
Die Montage auf den Intel-Mainstream-Sockeln ist wie ein Mix aus beiden vorherigen Methoden. Es kommt wieder die Backplate zum Einsatz, aber natürlich mit den Intel Löchern. Hier muss man auf die richtige Stellung achten (Mitte), welche sich aber auch anschließen noch ändern lässt. Fixiert wird die Backplate auch hier mit den langen Stechbolzen auf welche man anschließen die beiden geraden Brücken auflegt und sie mit den kleinen Muttern fixiert. Danach kann man schon den Kühler selbst montieren. Beim Platz sieht es auf dem ASUS ROG Maximus XI Gene bei den drei Probanden am besten aus. Beim RAM geht es zwar eng zu, es kommt aber nicht zur Berührung. Zum ersten PCIe Slot ist hingegen ausreichend Platz vorhanden, auch mit dicker Backplate.
Insgesamt geht die Montage einfach von der Hand, vor allem weil alles sehr gut erreichbar oder vorbereitbar ist. Zudem lassen die Kits nicht daran zweifln, dass man das hohe Gewicht von ~1,6kg (MESSEN) nicht vernünftig halten könnte.