Impressionen Außen
Wer das Silent Base 801 kennt, der kennt vom äußerlichen auch die überarbeitete Version. Denn beim Silent Base 802 handelt es sich nicht jetzt nicht wirklich um eine grundlegende Neuentwicklung, sondern viel mehr um eine gesunde Evolution des Bekannten und Bewährten. Fangen wir mal beim Generellen an – eingangs wurden ja schon die unterschiedlichen Front- und Abdeckelemente angesprochen die erfreulicher Weise direkt mit im Lieferumfang enthalten sind. Die jeweiligen Konzepte sind einmal auf ein geschlossenes und einmal auf ein Airflow-Konzept ausgelegt. Jene Bauteile sind wirklich einfach zu wechseln und können entweder per Schiebemechanismus oder von der Magnethalterung entfernt werden. In jedem Fall geschieht dies binnen Sekunden und werkzeuglos. Auffallend ist auch das klare Design hinsichtlich der Farbgebung. Das SB802 bekommt künftig gänzlich ohne Farbapplikationen entweder in Schwarz oder wie abgebildet in Weiß. Dieser „Wandel“ steht dem Gehäuse.





Kommen wir nochmal kurz zu den Abdeckungen im Top-Bereich, diese sind wertig ausgeführt, offenbaren sehr gut austarierte Spaltmaße und sitzen perfekt mittels befestigter Magneten. Auch den Weg der Schallabsorption hat man hier konsequent fortgesetzt, jedenfalls am größeren der beiden Elemente. Das IO-Panel bietet jetzt auch weitere Neuheiten. So findet man einen vollwertigen USB 3.2. Gen 2 Anschluss (10 Gbit/s) mit Typ-C-Stecker. Die beiden Typ-A-Ports werden als USB 3.2 Gen. 1 (5 Gbit/s) klassifiziert. Damit ist man jetzt auch up to date in diesem Bereich. Auch finden wir wieder die 3-Stufen-Lüftersteuerung, die mittels kleiner extra Platine agiert und dort die Lüfter angeschlossen werden. Mehr dazu auf der nächsten Seite (…) Der beleuchtete Power-Button und die Klinkenstecker sowie Status-LEDs runden das Bild in diesem Bereich ab. Schauen wir einmal weiter direkt an Front. Wie schon angesprochen, liegt eine zweite auf Airflow optimierte Version dem Gehäuse direkt mit. Selbige lassen sich auch schon wie beim Vorgänger sehr einfach entfernen, austauschen oder für die Montage der Hardware einfach abnehmen. Die Staubschutzgitter (Front und Boden) sind weiterhin in der bekannten Ausführung vorhanden und lassen sich ebenfalls sehr bequem entnehmen bzw. reinigen.
Was man an dieser Stelle auch noch erwähnen sollte, dass die Kunststoffstrukturen hinter den Abdeckungen vereinfacht wurden und man dem Luftstrom dem Zugang zum Korpus vereinfachen wollte. Hinter der schwarzen Mesh-Abdeckung an den seitlichen Schlitzen sieht man das schon ganz gut. Die bewährte Entriegelung der Seitenteile ist unverändert geblieben. Mittels einfachen Knopfdrucks löst sich die Arretierung und man kann die Seitenteile wegklappen und herausnehmen. So einfach und funktional gelöst wie es nur geht – sehr gut!
Um mal bei den Seitenteilen zu bleiben – diese wurde in Bezug auf Haptik und Wertigkeit meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt. Sicherlich bekommt man kein poliertes Aluminium geboten, dafür aber sehr solide gefertigte Seitenteile die Qualitätsmäßig überzeugen. Bei der Glas-Ausführung ist eines der beiden mit einer dicken Schalldämmung beklebt, in der non-Window-Ausführung des Gehäuses sind es dann folgerichtig beide Seitenwände.
Den Stand hat das Gehäuse mittels beider eingesteckter Kunststofffüße (…) Etwas zur Farbgebung muss an dieser Stelle auch nochmal gesagt werden. Das Weiß sieht in Gänze sehr gut aus und vermutlich werden sich damit künftig schicke und interessante Systeme aufbauen lassen. Dass es schwer ist den exakten Farbton mit Kunststoff zu treffen ist sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Leider hat auch das Silent Base 802 unter diesem „Problem“ zu kämpfen, sodass man an verschiedene Bauteile leicht abweichende Farbunterschiede sieht. Wer Weiß als Farbgebung möchte, wird wohl oder übel mit diesem Makel leben (müssen) oder merkt ihn gar nicht.