Impressionen Innen
Das Innere des iCUE 220T Airflow ist natürlich auch komplett Schwarz beschichtet und auch alle Schrauben, Anbauteile und Durchführungen sind Schwarz gehalten. Bei der folgenden Ansicht wird die Kürze des Midi-Towers auch wieder besonders deutlich. Zwischen ATX-Mainboard und den Front-Lüftern ist eigentlich nur noch Platz für die Kabeldurchführungen.
Insgesamt sorgt der Hersteller mit mehreren Öffnungen oben, seitlich und unten für ein gutes Kabelmanagement in der Hauptkammer. Der Netzteiltunnel trägt hier ebenfalls seinen Teil bei. Dieser ist nicht entfernbar, was beim Einbau des Netzteils ein klein wenig hinderlich ist. Dafür bleibt einem das umständliche Verbauen wie im Corsair Carbide SPEC-Omega RGB aber auch erspart. Der Tunnel verfügt an der Front zudem über eine Aussparung, sodass man einen Radiator ggf. auch nach unten versetzt montieren könnte oder aber einen langen verbauen kann.
Große Überraschung hinter dem Tray? Nein, eigentlich nicht. Durch die große Öffnung kann man Kühler samt Backplates auch im eingebauten Zustand sehr gut händeln. Allerdings geht hier etwas Raum für das Kabelmanagement verloren. Dieser ist insgesamt eher spärlich vorhanden. Hier spielen natürlich auch wieder die beiden SSD-Mounts am Tray einen entscheidenden Part. Schon beim Crystal 570X RGB ist es kein leichtes die Kabel zu verstecken und das ist eine Ecke länger. Etwas problematisch gestaltet sich auch der Festplattenkäfig, welcher vor dem Netzteil eingezogen ist. Dazu aber später mehr.
Natürlich sollte jedem auch die kleine Platine ins Auge gesprungen sein. Es handelt sich dabei um den Corsair Lightning Node Core. Der neue RGB-Controller ist quasi wie ein Corsair RGB-Hub mit einem integrierten Beleuchtungskanal eines Node Pro (siehe z. B. Crystal 280X RGB) oder Commander Pro. Man kann also bis zu sechs Corsair-RGB-Produkte, z. B. die verbauten SP120 RGB Pro, aber auch HD-, LL- oder ML-RGB-Lüfter, anschließen. Erweitern kann man die Platine durch einen weiteren Hub allerdings nicht. Gemeinsamkeit mit den anderen Steuerungen ist der Anschluss via USB, weshalb auch ein Button am Front-Panel fehlt. Die Steuerungs-Kontrolle übernimmt natürlich wieder iCUE.
Die neuen Corsair SP120 Pro RGB sehen auf den ersten Blick identisch zu den "alten" SP120 RGB aus, welche man bspw. auch im Crystal 460X RGB vorfindet. Im direkten Vergleich konnten wir visuell nur einen Unterschied bei der Beleuchtung feststellen. Unter der Nabe sind nun deutlich mehr Dioden verbaut, was die Leuchtkraft steigern sollte. Zudem sind die Dioden hier nun einzeln adressierbar, wodurch man auch inneralb eines Lüfters Farbübergänge erzeugen kann.