Die microSDXC-Karte
MicroSD-Karten sind, wie der Name schon verrät, das kleinere Pendant zur normalen SD-Speicherkarte. Die kleinen Flash basierenden Karten sind mit den Abmessungen 11 × 15 × 0,7 mm sehr kompakt, leicht und somit wunderbar für Smartphones oder Action-Kameras geeignet. Aktuell gibt es Kapazitäten mit bis zu 256 Gigabyte, theoretisch wären bis zu 2 TB möglich. Spezifiziert wird dies durch die Erweiterungen microSDHC und microSDXC, diese "limitieren" die maximale Größe der Karte.
Entwickelt wurde das ursprüngliche microSD-Format von SanDisk unter der Bezeichnung T-Flash für TransFlash. Ab 2005 wurden die kleinen Speicherkarten schlussendlich in microSD umbenannt. Die Karten werden in verschiedene Klassen unterteilt, die dann unterschiedliche Leistungen aufweisen. Class 3 (UHS Speed Class) ist vor allem für 4K Videodateien mit 60/120 fps gedacht. Eine hohe Übertragungseschwindigkeit ist somit essentiell wichtig, weswegen bei dieser Klasse auch eine Mindestgeschwindigkeit von 30 MB/s gefordert ist. Class 3 ist übrigens gleichzusetzen mit Video Speed Class V30.
Das Bussystem der Karte basiert auf dem UHS-II-Standard, der gegen 2013 von Toshiba erstmals vorgestellt wurde. Dadurch wurden neben der bisherigen Reihe von Anschlüssen auf der Unterseite, Zusätzliche darunter platziert. Durch diesen Standard erhöht sich die Schreib- und Lese-Leistung um ein weiteres Maß. Die Bus-Leistung liegt dann je nach Modell bei 156 MB/s (FD156) oder 312 MB/s (HD312).
Wie bisherige Produkte von SanDisk ist auch die SD-Karte der Extreme PRO Reihe in Schwarz-Rot gestaltet. Der Hersteller bietet zudem mit der "Memory Zone" eine App an, mit der man den Speicher der Karte auf einem Smartphone (in diesem Fall mit Android) kontrollieren kann. Auch ein SanDisk Dual-Laufwerk lässt sich über die App steuern. Weiter geht es nun mit dem Benchmark der Speicherkarte.