Unser AMD Arbeitsspeicher Testsystem
Die Basis des Systems stellt das MSI MPG X570 Gaming Carbon WiFi dar, welches laut dem Hersteller Arbeitsspeicher mit bis zu 3600 MHz per XMP ansteuern kann. Damit dies auch erreicht werden kann, greifen wir zu einem Ryzen 2000, hier konkret zum AMD Ryzen 7 2700X. Gekühlt wird der Achtkerner vom be quiet! Dark Rock 4. Für die grafische Ausgabe ist auch hier eine MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X zuständig. Als Betriebssystem nutzen wir Windows 10 Professional in der 64-Bit Variante. Platziert wird die Installation auf einer Corsair MP510 NVMe-SSD.
Testverfahren
Um die Stabilität des Speichers zu überprüfen, nutzen wir die Programme Sandra SiSoftware und AIDA Extreme Version 4.00. So bekommen die Leser einen groben Überblick über verschiedene Werte wie Durchsatz und Zugriffszeiten. Nur Einstellungen die beide Test-Programme fehlerfrei bestehen, werden als stabil berücksichtigt und aufgeführt. Auf dem Zen+ System konnten folgende Übertaktungs-Einstellungen als stabil gefunden werden. Tests mit einer Zen 2 CPU sowie B550 Chipsatz werden nachgereicht. Denn der Speicher wird durch das Setting schon limitiert. Der IC wird nämlich auch auf RAM mit 4000 MHz eingesetzt, was auch als Ziel gesetzt werden sollte beim OC. Dafür wird dann auch ein Mainboard eingesetzt, welches für RAM-OC angedacht ist.
Übertaktung | ||
3600 MHz / 1,35V - CL 16-18-18-38 1T |
Bemerkung:
Da das Übertaktungspotenzial besonders von der Güte der Speicherchips und vom restlichen System abhängt, sind unsere Ergebnisse nicht unbedingt auf andere Systeme übertragbar, sondern sind eher als Tendenzen bzw. Richtwerte zu verstehen. Leider zeigte sich der RAM auf dem AMD-System sehr zickig. Wir konnten zwar einen höheren Takt erreichen und diesen stabil betreiben, es gab aber keinen Zuwachs bei der Geschwindigkeit, denn ein Feintunen der Timings führt wiederum zur Instabilität. Die verwendeten Einstellungen kann man daher schon als konservativ bezeichnen. Mit mehr Geduld dürfte man aber auch mehr erreichen können.