In einem knapp sieben Minuten langem Video hat Sony selbst die neue PlayStation 5 auseinandergenommen und detailliert vorgestellt – zugleich mit dem Hinweis, dass es bei privaten „Nachahmern“ zum Garantieverlust führe. Unter der Haube verstecken sich u.a. AMDs Zen 2 CPU-Generation und bereits auch schon der RDNA2 Pixelbeschleuniger sowie 16GB GDDR6 VRAM.
Das man mit der neuen Konsole ein scheinbar effizientes Kühldesign konzipiert hatte, hatte sich bereits vor einiger Zeit angedeutet. Nun hat Sony überraschender Weise selbst die Konsole selbst in einem ausführlichen Video zerlegt und die technischen Bestandteile vorgestellt. Die 104mm x 390mm x und 260mm messende Konsole hat ersten Stimmen nach, einen doch erstaunlich einfachen Aufbau erhalten. Wie man es bereits von der PS3 und PS4 her kennt, kommt auch bei der neuesten Generation wieder eine massive Heatpipe zum Einsatz, die zugleich die Leistung einer Vapor Chamber bieten soll. Das Netzteil soll laut Sony eine Nennleistung von 350 Watt innehaben.






Ein doppelseitiger „Lufteinlassventilator“ sorgt dafür, dass auf beiden Seiten die Frischluft zugeführt werden kann. Jener hat einen Durchmesser von 120mm und ist 45mm breit. Entsprechende Staubschutzvorrichtungen will man ebenfalls mit integriert haben. Bei der weiteren Kühlung setzt man seitens Sony auf einen flachen Kühlkörper, der via Backplate auf der Rückseite verschraubt wird. Auch ist davon die Rede, dass auf Grund der hohen Taktraten die Wärmedichte im Chip deutlich erhöht wird, weshalb auch die Ableitung der Wärme besonders wichtig ist. Ein spezieller „Kühlungssockel“ befindet sich dazu zwischen dem SoC und dem Kühlkröper, bei dem zusätzlich mit Wärmeleitpaste, sondern mit Flüssigmetall gearbeitet wurde. So will langfristig eine entsprechend gute Kühlung sicherstellen.





Die zentrale Recheneinheit ist eine AMD Zen-2-CPU mit 8 Kernen und 16 Threads, sowie einer Taktrate von bis zu 3,5 GHz. Bei der Grafikeinheit setzt man bekannter Weise mit AMDs RDNA2-Plattform auf brandaktuelle Technik, die offiziell für den PC-Desktop-Bereich erst am 28. Oktober präsentiert wird. Selbiger taktet mit bis zu 2,23 GHz und kann 10,3 Terraflops auf der Habenseite niederschreiben. Für etwaige künftige Speichererweiterungen hat man auf der Hauptplatine auch eine M.2-Schnittstelle mit PCIe 4.0-Anbindung vorgesehen. Grundlegend hat man hier NAND-Chips mit einer Speicherkapazität von 825GB verlötet. Das verbaute Bluray-Laufwerk ist in einem separaten Gehäuse untergebracht und soll nochmals doppelt „isoliert“ sein, sodass die Geräuschkulisse nicht ins unermesslich nervige steigt wie man es bspw. von der PS4 kennt.
Die Konsole wird offiziell am 19. November vorgestellt – nachdem bereits der große Vorverkauf durch ist, dürfte es interessant zu sehen sein, ob man adhoc dieses Jahr überhaupt noch eine Konsole erhalten kann.